Die Menschen hinter der Studie

Die unabhängige, transparente, privat finanzierte Studie „Pestizid-Belastung der Luft“ wurde im Auftrag des Bündnisses für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und des Umweltinstituts München durchgeführt

Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft

Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft ist ein Zusammenschluss aus Bio-UnternehmerInnen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Mitinitiatorinnen des Bündnisses sind die beiden zivilgesellschaftlichen Organisationen Landwende e. V. sowie die Schweisfurth Stiftung für eine nachhaltige Land- und Lebensmittelwirtschaft. Auch Berufsverbände wie der Europäische Berufsimkerverband sind Mitglieder im Bündnis. Die Akteurinnen und Akteure wollen die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen schützen, erhalten und – wo sie bereits beschädigt sind – wieder aufbauen. Dazu initiiert das Bündnis Forschung, informiert Politik und Zivilgesellschaft und sucht den Dialog mit den Menschen.

Umweltinstitut München

Das Umweltinstitut München ist eine deutsche Umweltschutzorganisation, die sich nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl als unabhängige Messstelle für Radioaktivität gründete. Inzwischen arbeitet der spenden – finanzierte, gemeinnützige Verein unter anderem auch zu den Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf Mensch und Natur. Das Umweltinstitut informiert kritisch durch eigene Messungen, Studien sowie Kampagnen und Protestaktionen. Mehr unter: www.umweltinstitut.org.

Was ist Ackergifte? Nein danke!

Insektensterben, Verlust der Feldvögel und Amphibien, Schwund des Bodenlebens, fehlender Humus, und keine Klarheit darüber, wie der Cocktail von mehr als 400 zugelassenen, zum Teil hochgefährlichen Chemikalien die Gesundheit des Menschen bedroht – Ackergifte stellen ein gewaltiges Problem dar, das nur einen Schluss zulässt: So kann es nicht weitergehen!

Lange schon währt der Verdacht, dass uns die Ackergifte an den Rand einer irreversiblen Entwicklung gebracht haben, die die Lebensgrundlagen unserer Enkel nachhaltig zerstört. Die bisher geführte Debatte über Grenzwerte hilft nicht mehr weiter. Wer keinen der Wirkstoffe von Ackergiften im Körper haben möchte, muss dafür sorgen, dass deren Ausbringung in die Umwelt unterbleibt.

Geht das nur die Menschen auf dem Land an? Keineswegs: Inzwischen wissen wir – und haben es im Rahmen des Bündnisses für eine enkeltaugliche Landwirtschaft glasklar nachgewiesen: Ackergifte verbreiten sich flächendeckend über Stadt und Land. Wir alle atmen sie dauernd in kleinen Mengen ein.

Die Aktion »Ackergifte? Nein danke!« will nun eine Ächtung aller Agrochemikalien und das generelle Verbot ihrer Ausbringung erreichen. Ein Umbau der Landwirtschaft auf ökologisch nachhaltige Anbaumethoden ist keine Utopie, sondern eine realisierbare Notwendigkeit, die wir unseren Kindern, Enkeln und Enkelinnen, wenn nicht der gesamten Natur, schulden.

Wollen Sie daran mitwirken, die Vergiftung unserer Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft und Nahrung zu beenden? Dann finden Sie auf diesen und den verbundenen Seiten Informationen zur gesamten Problematik sowie Möglichkeiten, wie Sie sich unterstützend in unsere Aktionen einbringen können.